Diagnostik

Die Diagnostik in der Tibetischen Medizin soll über das Ungleichgewicht der drei Körperenergien Aufschluss geben. Die Beobachtung ermittelt am Patienten äußere Zeichen der Störung.

Zungendiagnose
Durch beschauen der Zunge nach Farbe, dicke, Oberflächen Beschaffenheit können Störungen festgestellt werden.

Urindiagnose
Der Urin wird nach Farbe, Konsistenz, Blasen, Schaum, Rückständen und Fliessqualität untersucht und daraus können Schlüsse auf Störungen der Körpersäfte gezogen werden.

Pulsdiagnose
Der Puls wird an beiden Handgelenken gleichzeitig ca. 15Min gefühlt. Man benutzt dafür alle 4 Finger und presst auf drei verschiedenen Tiefen auf die Adern. Zum einen wird auf den Pulsschlag geachtet. Schwimmender, leerer, stockender oder schneller und feiner Puls, deuten auf den Zustand der jeweiligen Körperenergie hin. Zudem sind jedem Finger Organe zugeordnet und der Arzt kann oft nur am Puls erkennen welches Organ erkrankt ist.

Augendiagnose
Die Augenfarbe und der Ausdruck und die Beschaffenheit des Weissen im Auge geben dem Arzt auch Hinweise für eine umfassende Diagnose. Ausserdem wird das ganze Erscheinungsbild des Menschen erfasst von der Grösse, über Hautfarbe, Hautqualität, Haltung.

Die Befragung der Vorgeschichte und des derzeitigen Zustandes zeigt auf, wie der Körper in den Zustand des Krankseins geraten ist, und was die Auslöser der Krankheit sind.